Pfarrer Achim Dürr

Evang. Pfarramt Aldingen Nord sowie
Evang. Pfarramt Neckargröningen

Hindenburgstr. 4
71686 Remseck - Neckargröningen

Telefon: 07146 / 6248
Fax: 07146 / 283471

Email: Achim.Duerrdontospamme@gowaway.elkw.de

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bitte wenden Sie sich direkt an Pfarrer Dürr in allen persönlichen Anliegen, wenn Sie im Pfarrbezirk Nord wohnen. Zuständig ist hier Pfr. Dürr für z.B. Trauungen und Bestattungen, bei Eintritt oder Wiedereintritt in die Kirche oder wenn Sie ein Seelsorgegespräch in Anspruch nehmen wollen.

 

Liegt Ihre Wohnung im Pfarrbezirk Süd nehmen Sie bitte mit Pfarrer Keil Kontakt auf.

 

In allen Aufgaben arbeiten beiden Pfarrer Dürr und Keil eng zusammen und vertreten sich oft gegenseitig. Melden Sie sich einfach bei einem der beiden. Alles weitere wird im Gespräch geklärt.

 

In die Zuständigkeit von Pfr. Keil fallen außerdem alle organisatorischen und strukturellen Angelegenheiten, die die Kirchengemeinde Aldingen oder die Gesamtkirchengemeinde Aldingen-Neckargröningen betreffen. Hierzu gehört vor allem auch die Leitung des Kirchengemeinderates, die Verwaltung der kirchlichen Gebäude und die Terminplanung der Aldinger Kirchengemeinde.

 

Gottesdienste und Taufen halten beide Pfarrer im Wechsel. Wollen Sie eine Taufe anmelden, dann beachten Sie bitte die geplanten Taufgottesdienste. Melden Sie Ihre Taufe bei einem der Pfarrer oder bei Frau Sommer im Pfarrbüro an.

Pfarrer Achim Dürr stellt sich vor

Die Hoffnung, die das Risiko scheut,
ist keine Hoffnung.

Hoffen heißt, an das Abenteuer der Liebe glauben,
Vertrauen zu den Menschen haben,
den Sprung ins Ungewisse tun
und sich ganz Gott überlassen.

Liebe Neckargröninger, liebe Aldinger!

 

Ist die Liebe ein Abenteuer? Ist es ein Risiko, Menschen zu vertrauen? Eines ist sicher: Ein Neubeginn ist immer ein Sprung ins Ungewisse – aber nicht nur für den, der springt, sondern auch für alle, die in irgendeiner Weise mit betroffen sind. Ungewiss ist in den ersten Wochen alles. Neue Gesichter im Gottesdienst, neue KollegInnen, neue SchülerInnen im Unterricht, neue Nachbarn, neue MitarbeiterInnen, neue Chancen, neue Probleme, neue Hoffnungen. Nur einer bleibt in allen Ungewissheiten unseres Lebens der Gleiche: Gott. Auf ihn dürfen wir uns verlassen. Ihm möchte ich diesen Neubeginn überlassen.

 

Seit dem 14. Oktober bin ich Ihr neuer Pfarrer – wenn Sie in Neckargröningen oder Aldingen Nord (Halden) wohnen. Ich freue mich auf den gemeinsamen Neubeginn in den beiden Kirchengemeinden. In den ersten Wochen habe ich viele Menschen, Gruppen und Kreise kennen gelernt und mein erster Eindruck sagt mir: Ich möchte mich auf das „Abenteuer“ Liebe und das „Risiko“ Vertrauen gerne einlassen, ich bin gespannt auf jede neue Begegnung und ich freue mich auf die Arbeit an und in unseren Gemeinden!

 

Ich heiße Achim Dürr, bin verheiratet und habe fünf Kinder im Alter von 20 bis 32 Jahren (eine Tochter, vier Söhne). Nur unser jüngster Sohn ist noch mit nach Remseck gekommen. Aufgewachsen bin ich in Malmsheim bei Weil der Stadt. Über die Jungschar und Jungenschaft kam ich zur Gemeinde, und durch intensive und spannende Gespräche in Bibelkreisen und auf Kirchentagen zum Glauben. Seit 1983 bin ich hauptamtlich „im Auftrag des Herrn“ unterwegs. Ich habe keine gewöhnliche Pfarrerlaufbahn eingeschlagen, sondern arbeitete nach der Ausbildung zum Diakon (Karlshöhe) zunächst als Jugendreferent in Calw, dann als Gemeindediakon in Schwäbisch Gmünd und von 1991 bis 2004 als Diakon in Schramberg und Lauterbach im mittleren Schwarzwald. Die Doppel­gemeinde Schramberg - Lauterbach liegt am westlichsten Rand der Landeskirche. Diese besondere Lage brachte es mit sich, dass die Pfarrstellen dort nur schwer zu besetzen waren. Diese Schwierigkeit bot mir die Möglichkeit, über mehrere Jahre hinweg die vakanten Stellen zu vertreten und damit in meine spätere Aufgabe hineinzuwachsen. So hatte ich ein äußerst buntes Aufgabengebiet zu bearbeiten: Gottesdienste, Leitung von Studienreisen, Religionsunterricht, Kinderfreizeiten, Konfirmandenunterricht, Leitung von Großspielprojekten in Zusammenarbeit mit der kommunalen Jugendarbeit, Vorsitz im Kreisjugendring, Leitung des Bezirks-Konficamps uvm.

 

Weniger bunt, dafür konzentrierter ging es bei der nächsten Station weiter: Im September 2004 wurde ich Pfarrverweser in Esslingen. Als Pfarrverweser habe ich mich in zweieinhalb Jahren berufsbegleitend zum Pfarrer weitergebildet. Von 2007 bis September 2012 war ich Pfarrer in der Pliensauvorstadt, der Südkirchengemeinde Esslingen. In dieser Zeit waren die sehr guten ökumenischen Kontakte und Projekte ein tragender Teil des Gemeindeaufbaus. Daneben waren mir die Vernetzung im Stadtteil und die Mitarbeit im Bürgerausschuss (einer Art Ortschaftsrat) wichtig.

 

Nach diesen vielen Stationen bin ich nun, von Esslingen aus gesehen, ein paar Kilometer neckarabwärts in Remseck gelandet. In der kurzen Anfangszeit konnte ich zumindest eines feststellen: Es bleibt spannend. Die beiden Gemeinden, Neckargröningen und Aldingen, möchte ich mit zwei Zügen vergleichen: Ich springe auf zwei Züge gleichzeitig auf – zwei Züge, die mit unterschiedlicher Geschwindigkeit und unterschiedlichen Prägungen unterwegs sind. Aber in beiden Zügen begegnen mir viele freundliche Menschen, die mich unterstützen und die mir helfen!

 

Um im Bild zu bleiben: Wohin wird die Fahrt gehen? In Aldingen wird in den kommenden Wochen eine große Baustelle geschlossen, in Neckargröningen wird eine kleinere Baustelle eröffnet: Die Sanierung der Martinskirche. Aber wichtiger als die Gebäude sind die Gemeinden und das Reich Gottes. Ich bin überzeugt: Das Reich Gottes wächst mitten in der Welt, mitten in unserem Alltag. Und es hat die Kraft, unser Leben zu verwandeln, es heil zu machen. Über diese Kraft, über den Segen, den Gott uns verspricht, möchte ich mit Ihnen ins Gespräch kommen. Eine Verheißung aus dem Propheten Jesaja ist meine Motivation: „Denn siehe, ich will ein Neues schaffen, jetzt wächst es auf, erkennt ihr's denn nicht?“