Pfarrer Jens Keil

Pfarrer Jens Keil

Evang. Pfarramt Aldingen Süd
Kirchstraße 9
71 686 Remseck - Aldingen

Telefon: 07146 / 90 698
Fax: 07146 / 915 13

Email: jens.keildontospamme@gowaway.elkw.de

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Pfarrer Keil ist der geschäftsführende Pfarrer der Kirchengemeinde und vertritt zusammen mit der 2. Vorsitzenden  Christa Majer-Kachler die Kirchengemeinde in allen geschäftlichen und organisatorischen Angelegenheiten nach in nen und nach außen.

Er ist zuständig für Aldingen Süd (Goldbergweg und südlich sowie westlich der Ludwigsburger Steige).

Gottesdienste und Taufen halten beide Pfarrer im Wechsel. Wollen Sie eine Taufe anmelden, dann beachten Sie bitte die geplanten Taufgottesdienste. Melden Sie Ihre Taufe bei einem der Pfarrer oder bei Frau Sommer im Pfarrbüro an.

Presseberichte zur Einführung

Den Artikel in der LKZ vom 3.11.2010 "Der neue Aldinger Pfarrer hat viele Ideen" finden Sie hier.

Pfarrer Jens Keil wurde am 20. Februar 2011 von Dekan Winfried Speck in sein Amt als geschäftsführender Pfarrer der Kirchengemeinde Aldingen am Neckar eingesetzt. Den Bericht darüber in der LKZ vom 21.2.2011 "Jens Keil:"Bin Pfarrer mit Leib und Seele" finden Sie hier.

Bilder von der Investitur und dem anschließenden Stehempfang fingen Sie hier.

Pfarrer Jens Keil stellt sich vor

Seit dem 12. Februar 2011 leben wir in der Kirchstraße 9. Wir, das sind meine Frau Barbara Stuhlinger-Keil sowie unsere Söhne Dominik (14 Jahre) und Valentin (12 Jahre). Dominik und Valentin besuchen die 9. und 7. Klasse und sind Jungs wie man sie sich vorstellt. Meine Frau ist Sozialpädagogin und hat eine halbe Stelle im ambulant betreuten Wohnen für psychisch erkrankte Menschen in Leonberg.

 

Ich bin 48 Jahre alt und aufgewachsen als Pfarrersohn in Leonberg. Allerdings war mein Vater kein Gemeindepfarrer, sondern Pressesprecher der Landeskirche. Meine Mutter kommt aus einem unkirchlichen Elternhaus und hat einen eigenen, freiheitlichen Weg in den Glauben gefunden. Mein Bruder wurde Volkswirt. Ich wurde Pfarrer. Später wurde mein Vater doch noch Gemeindepfarrer in Leonberg. Ich arbeitete in der Kinderkirche und Jugendarbeit mit.

 

Nach meinem Zivildienst in der Gerontopsychiatrie studierte ich in Stuttgart, Tübingen, Schottland und Marburg. Anschließend arbeitete ich zwei Jahre als Redaktionsmitarbeiter in der landeskirchlichen Pressestelle und genoss dort eine journalistische Ausbildung. Der Entschluss Gemeindepfarrer zu werden fiel endgültig erst in der Zeit meines Vikariats in Neckarrems. Ein liebevoller Ausbildungspfarrer und eine nachsichtige Kirchengemeinde haben dafür den Anstoß gegeben. Als Pfarrer zur Dienstaushilfe beim Dekan und Springer im Kirchenbezirk Sulz bekam ich Einblick in mehrere Kirchengemeinden. Von 2002 bis 2011 war ich Pfarrer in der Lukaskirchengemeinde in Gerlingen. Dort durfte ich erleben, was alles auch heute und auch in einer Stadtgemeinde an der Grenze von Stuttgart möglich sein kann, wenn man begeisterungsfähig ist, menschlich wertschätzend und offen einander begegnet und Gottvertrauen hat.

 

Ich bin aus zwei Gründen gerne Pfarrer. Zum einen begegnet man Menschen aus allen Schichten, in allen Lebenslagen und in allen Altersgruppen. Besonders an den entscheidenden Punkten im Leben darf ich mit dem christlichen Glauben eine Lebenshilfe und –begleitung anbieten, die so viel mehr ist als nur ein gutes Wort. Zum anderen bietet der Pfarrberuf eine Vielzahl von Arbeitsfeldern: Predigt und Theologie, Seelsorge, Psychologie und Lebensberatung, Pädagogik an der Schule und in der Erwachsenenbildung, Musik und Kunst, Management, Bau und vieles mehr. Das ganze Leben hat in einem Beruf Platz – und manchmal muss es auch an einem Tag sein: Aus der Schule zur Beerdigung, anschließend ein seelsorgerliches Gespräch, dann Konfirmandenunterricht oder Jungschar und schließlich Bandprobe oder Kirchengemeinderat – das pralle Leben eben.

 

Mein Herzblut liegt im Gottesdienst und in der Jugendarbeit. Den Kindern und der Jugend gilt mein besonderes Augenmerk, weil ich die Erfahrung gemacht habe, dass sie besonders offen sind für Gottes gute Worte. Der Gottesdienst ist in meinen Augen nichts weniger als Gottes Dienst an uns (Markus 10,45). Das heißt aber, dass in Form und Inhalt wir Wege finden müssen, dass er möglichst vielen Menschen gut tut.

Der erste Klettersteig mit den Kindern im Sommer 2010: Auf der großen Cierspitze in den Dolomiten