
Die Großbaustelle Kirche wird zum Symbol für das Leben und Glauben. Die Idee: In und um die Baustelle herum sollen Veranstaltungen angeboten werden, die auf das Projekt „Innenrenovierung Margaretenkirche“ über die Gemeindegrenzen aufmerksam machen. Ob Gottesdienst oder Konzert, Weinprobe, Kinofilm, Vorträge zu Glaubens- oder Lebensthemen, Palazzo-Menü mit Kultur u.v.m. – wie im richtigen Leben wird das Provisorium zum Prinzip und das Unvollkommene zur Konstante. Gerüst und Farbtopf, Klappstuhl, Bierbank und Papphocker geraten zur Metapher.
Vieles ist noch in der Planung, aber Sie dürfen gespannt sein, was wir auf die Beine stellen. Das ein oder andere aber steht schon fest.

Die Bietigheimer Blechbläser entstanden in der Besetzung aus zwei Trompeten und zwei Posaunen Rahmen einer Matinee im Herbst 1989. Gottesdienste, Konzerte und Matineen im Landkreis Ludwigsburg folgten. Pionierensembles wie das Philip Jones Brass Ensemble waren Vorbilder und so entwickelte sich im Lauf der Jahre eine zehnköpfige Besetzung aus Trompeten, Horn, Posaunen, Tuba und Schlagwerk.
Kontinuierliche Probenarbeit, persönliches Engagement und nicht zuletzt der Spaß an der Musik zeichnen die Bietigheimer Blechbläser aus, die überwiegend aus aktiven und ehemaligen Posaunenchorbläsern bestehen. Mit dabei: Der Aldinger Matthias Hedrich.
Der Eintritt ist frei, der Spendenerlös dient der Kirchenrenovierung.

Kirchenkultur anno 1580: Konzert der Herzoglichen Hofkapelle Stuttgart in der Margaretenkirche anlässlich der Einweihung des Aldinger Neuen Schlosses
(Ein historisch-musikalisches Gedankenspiel)
Prof. Dr. Ulf Scharlau, Vortrag mit Musik
In der 2. Hälfte des 16. Jahrhunderts zählte unter den Württembergischen Herzögen Christoph, Ludwig und Friedrich die Stuttgarter Hofkapelle zu den bedeutendsten Musikensembles des damaligen Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation. Die Tanz- und Festmusik am Stuttgarter Hof, aber auch die Kirchenmusik an der Stiftskirche und der Kapelle des Alten Schlosses genoss höchstes Ansehen weit über die Grenzen Württembergs hinaus. Die Stuttgarter Musiker standen denen der Bayerischen Herzöge in München oder gar des Kaisers in Wien in nichts nach. Sie galten in ihrer Zeit als „Musik-Stars“. Was hätte die Aldinger Bevölkerung hören können, wenn die Kaltentaler Ortsherrschaft, deren Grabplatten wir in unserer Kirche noch sehen, die Stuttgarter Hofkapelle im Jahre 1580 zur Einweihung ihres neu erbauten Schlosses in die Margaretenkirche eingeladen hätte?
Lassen Sie sich überraschen.

Viele Menschen sind auf der Suche nach dem kleinen und nach dem großen Glück. Doch wie finden wir unser Glück? Sind wir unseres Glückes Schmied oder ist alles nur glücklicher Zufall? Wer achtsam mit sich und den anderen lebt, der findet immer wieder Augenblicke des Glücks.
Der Vortrag will uns dafür die Augen öffnen und uns anleiten, das Glück beim Schopfe zu fassen.
Roland Kachler, Evang. Theologe, Dipl.-Psychologe und Psychotherapeut in eigener Praxis, Leiter der Psycholog. Beratungsstelle Esslingen, Buchautor von „Meine Trauer wird dich finden“, „Wie ist das mit dem Glück“ und vielen anderen Büchern.

An diesem Abend ist der „Benefizschwätzer“ (O-Ton Raff) für die Innenrenovierung der Margaretenkirche aktiv. Nachdem er schon zur 500 Jahrfeier der Kirche im Jahr 2000 seine „freche aber segensreiche Gosch“ zugunsten dieses Gotteshauses geöffnet hatte, kann man ihn nun erneut erleben.
Mit seinem unter anderem mit dem Thaddäus-Troll-Preis ausgezeichneten schwäbischen Klassiker “Herr, schmeiß Hirn ra!” ist Gerhard Raff der meist gelesene Dialektautor der Gegenwart geworden. Seit November 2011 ist ein weiterer Benefizbesteller „Die Gschicht vom Mose ond de Zehn Gebot“ auf dem Markt. Das in Gustav Werners Bruderhaus in Reutlingen gedruckte Buch hat er ansonsten für die Rettung der Veitskapelle in Mühlhausen verfasst.
Dr. Gerhard Raff lebt als “(vogel-)freier Schriftsteller” in Degerloch, ernährt sich als wöchentlicher schwäbischer Kolumnist der Stuttgarter Zeitung und monatlicher Mitarbeiter des Evangelischen Gemeindeblatts für Württemberg und unterstützt mit seiner “Feder ond Gosch” kulturelle und soziale Projekte in aller Welt.
Richard von Weizsäcker: »Der Geist ist rege – reger noch, ist er jedoch – im Degerloch. Und das beweisen, man ist baff, der Theo Heuss und Gerhard Raff. Der Herr schmiss beiden, nicht zu knapp, vom Himmel reichlich Hirn herab…«.
Die hier abgebildete Zeichnung erhielt Raff für seinen Millionenbeitrag für die Rettung des Doms in Loriots Vaterstadt Brandenburg an der Havel.
Der Eintritt ist frei. Um eine Spende wird gebeten.
|
Albert Strasser aus dem Le Rocher Team. Dazu Lesungen und Texte. Natürlich wird auch für den Magen gesorgt. Der Rest ist noch Vision.
Bernd Umbreit beschäftigen werden.