Neugestaltung des Chors

Der neue Funktionsanbau böte Grundlage und Rückgrat für die konzeptionelle Neugestaltung des Kirchenraums als modernen und flexiblen Gottesdienst- und Veranstaltungsraum. Es ist erklärtes Ziel des Kirchengemeinderats, die Kirche sowohl stärker für alternative Gottesdienste und Gottesdienstformen zu nutzen als auch vermehrt für Konzertveranstaltungen zu öffnen.
  1. Aufgrund der Größe und Position des Steinaltars weit in den Chorraum hinein und der Orgel im Chor, sind größere Andachten sowie  das Aufstellen von größeren Chören, Orchester und Ensembles im Chor räumlich nicht möglich (Baubericht, S.2: „Restfläche“ … , die nicht gut nutzbar ist“). Akustisch wirkt der Altar als Riegel. Die Größe und Höhe des Altars verhindert die Sicht auf den Chor. Vor dem Altar ist aber ebenfalls nicht genug Raum. Mit dem Denkmalschutz abgesprochen ist die Möglichkeit einer Versetzung des alten Altars in die Sakristei sowie das Aufstellen eines neuen beweglichen Altars (entsprechend dem Vorschlag von Frau Grupp im Baubericht, S.2). Bei Festgottesdiensten kann im Chor gestuhlt werden.

  2. Damit verbunden ist der Rückbau der Sakristei als sakraler Raum durch die Verlagerung der jetzt dort aufgestellten Schränke in den Anbau möglich.

  3. Um den neuen Altar auch als „Tisch des Herrn“ näher zur feiernden Gemeinde  zu positionieren, werden die Altarstufen um einen Meter in das Kirchenschiff gezogen und die erste Bankreihe entfernt. Die Bodenepitaphien im Süden werden an die Rückwand versetzt, sodass insgesamt mehr Raum für gottesdienstliche Sonderelemente (Krippenspiel,  Anspiele, Familiengottesdienste, etc.) entsteht.  Bei Festgottesdiensten kann gestuhlt werden.

  4. Im Rückraum sollen unter der Empore Bankreihen entfernt werden, um zum einen Begegnungsraum (der sonntägliche Kirchenkaffee findet z.Z. winters im Mittelgang statt) und zum anderen einen Kinderbereich zu ermöglichen. Zum Teil besteht unter der Empore ohnehin keine freie Sicht auf den Chor und für den normalen Sonntagsbesuch werden die Reihen nicht gebraucht. Bei Festgottesdiensten kann gestuhlt werden.

  5. Begleitend dazu soll das Lichtkonzept im Chor überarbeitet sowie eine neue ELA eingebaut werden. Die Orgel wird optisch farblich an die Wand angepasst.

  6. Mit einem neuen Altar sollten konzeptionell und künstlerisch stimmig Ambo, Kerzenleuchter und –ständer sowie Parament  geschaffen werden. Wir hoffen, hierfür Sponsoren zu finden.