Eine neue Heizung


Ersetzung der defekten und abgängigen Bankheizung aus dem Jahr 1963 durch eine moderne Heizanlage (Baubericht S.5). Der Chorraum kann zurzeit überhaupt nicht beheizt werden.
 
Um in Zukunft auch den Chorraum in ein Heizkonzept miteinbeziehen zu können empfiehlt Energieberater Keßler vier Thermostationen im Kirchenraum verteilt, wie es nach seiner Aussage aktuell in zahlreichen Kirchen geschieht. Eine Gasheizung bietet sich an, da an der Kirche entlang eine Gasleitung verläuft. Da der Umbau der alten Kellerräume mit der mehr als 100 Jahre alten Kohleheizung sehr kostspielig  wäre und die Auswirkungen des Umbaus auf die Statik des Gebäudes nicht absehbar sind, bietet sich ein Funktionsanbau mit einem Heizraum an.


Neue Sanitäranlagen

Die Toiletten befinden sich außerhalb der Kirche und sind nur über Stufen zugänglich – folglich für gebrechliche Menschen nur schwer und für Rollstuhlfahrer gar nicht  zu erreichen. Innerhalb der historischen Kirchenarchitektur ist ein Einbau nicht möglich. Ein Funktionsanbau, der barrierefrei über den Turmeingang zu erreichen wäre, würde das Problem lösen.

Eine Teeküche

In einem Funktionsanbau hätte auch eine kleine Teeküche Platz, in der
Abendmahlsgeschirr sowie Geschirr von  Kirchenkaffees gespült werden könnte. Zurzeit muss alles im 120 Meter Luftlinie entfernten Gemeindehaus gespült und über die Dorfstrasse getragen werden. 

Eine neue Heizung, neue Sanitäranlagen, eine Teeküche und die Schaffung von dringend benötigter Abstellfläche machen einen Anbau an der Nordseite der Kirche notwendig.