Unser Tagebuch ...

... für die Chronisten. 







Historische Bodenfunde bei Renovierung der Margaretenkirche aufgetaucht

Bei den Ausschachtungsarbeiten für die neue Heizung der Margaretenkirche sind in der vergangenen Woche an zwei verschiedenen Stellen im Chor und im Kirchenschiff in einer Bodentiefe von etwa 150cm Reste des Fundaments der wahrscheinlich wesentlich kleineren Vorgängerkirche ans Tageslicht gekommen. Die heutige Kirche wurde zwischen 1490 und 1500  von der Aldinger Ortsherrschaft der Familie Kaltenthal als Grablege errichtet. Baumeister war Hans von Ulm, der in unserer Region einige Bauten hinterlassen hat (Oßweil, Kornwestheim, Waiblingen). Im Aldinger Chorraum sind die Handwerker außerdem auf zwei Gräber des 16. Jahrhunderts sowie einzelne menschliche Knochenreste gestoßen. Mit weiteren Funden kann bei den Gründungsarbeiten für den geplanten Serviceanbau durchaus noch gerechnet werden, da im 17. Jahrhundert rund um die Kirche ein Friedhof angelegt war. Die menschlichen Überreste werden zunächst gesammelt und nach Beendigung der Renovierung an geeigneter Stelle wieder beigesetzt.  Das Landesdenkmalamt Baden-Württemberg wurde durch Pfarrer Jens Keil ordnungsgemäß informiert. Ein Archäologe hat die Funde inzwischen vermessen und kartographiert. Mit einer Verzögerung bei den weiteren Renovierungsarbeiten ist nicht zu rechnen. US

Bilder 1 bis 3 wurden von "Michael Fuchs Fotografie" zur Verfügung gestellt.
Bilder 1 bis 3 wurden von "Michael Fuchs Fotografie" zur Verfügung gestellt.
Bilder 1 bis 3 wurden von "Michael Fuchs Fotografie" zur Verfügung gestellt.
Bilder 1 bis 3 wurden von "Michael Fuchs Fotografie" zur Verfügung gestellt.
Bilder 1 bis 3 wurden von "Michael Fuchs Fotografie" zur Verfügung gestellt.

Bilder 1 bis 3 wurden von "Michael Fuchs Fotografie" zur Verfügung gestellt.



Die Kirche ist leer

Am 11. Februar war es soweit: 26 Helferinnen und Helfer waren angetreten, um die 46 Bänke aus der Kirche in die Scheune von Ehepaar Kerler in der Cannstatter Straße 24 zu transportieren. Als Transportmittel dienten ein Schlepper (Eschers Lädle) und ein Lastwagen (Plessing GmbH Schlosserei und Stahlbau Remseck). Aufgrund der sehr guten Vorbereitung in der Woche zuvor – fünf Männer hatten bereits alle Bänke schon losgeschraubt – war die Arbeit in 2,5 Stunden erledigt, sodass auch das restliche Inventar ins Gemeindehaus geschafft und das Mittagessen um eine Stunde nach vorne verlegt werden konnte.

Wir danken allen Helferinnen und Helfern. Jede Arbeitsstunde wird von der Landeskirche mit 15 Euro bezuschusst. Am Ende der Arbeitseinsatz fast 1.500 Euro wert. Für das Mittagessen spendete die Metzgerei Berger die Maultaschen. Gudrun Walker vom Geflügelhof Walker stelle den Kaffee sowie den Hefezopf.

Besonders danken wir den Damen in der Küche, die für ein leckeres Mittagessen sorgten.