Aldinger Kirbe

Einen großen kleinen Schritt in Richtung 150.000 Euro haben wir am vergangenen Sonntag machen können. Viele Menschen waren zu unserem Stand auf der Kirbe gekommen, um ihr Kleingeld ins Gewicht zu legen und den Pfarrer hoch zu nehmen. Doch obwohl manche schon seit Wochen gesammelt hatten, dauert es bis halb fünf, bis Pfarrer Keil dem Himmel 20 Zentimeter näher war. Im Endergebnis waren es 1719,48 Euro, die unsere Kirchenpflegerin Frau Schmid auf unser Sonderkonto für die Innenrenovierung einzahlen darf.
Der Gewinner unseres Ratespiels kam der Sache sehr nahe. 1720 Euro hatte Egon Eppinger aus dem Birkenweg geschätzt und darf sich nun über einen Gutschein über 40 Euro für das Paradiso freuen.
Nebenan konnten Kirchengemeinderäte wieder Berliner verkaufen, die die Bäckerei Strohmaier kostenlos der Innenrenovierung zur Verfügung stellten. Im Endergebnis kamen hier etwas über 700 Euro zusammen.
Ebenfalls auf unserem Stand konnte man sich bei einem Mitarbeiter über den Margaretenbrief der Volksbank über den Margaretenbrief informieren. Ab Mitte November soll dieser Brief als Anlageform auf ein Jahr angeboten werden. 0,25 Prozent auf den jeweiligen Anlagebetrag spendet die Volksbank für die Innenrenovierung der Margaretenkirche.
Die Kirchenführung durch Dr. Ulf Scharlau rundete den Tag ab.
Auch am Sonntagabend durften wir uns über einen reichen Erlös knapp über 500 Euro freuen. Das Benefizkonzert der Jugendmusikschule in der Margaretenkirche war sehr gut besucht. Von Kammermusik bis Klavierkonzert, Trompete, Klarinette und Gitarre – es war ein reichhaltiges Programm auf hohem Niveau, das die Schülerinnen und Schüler der Remsecker Jugendmusikschule darboten.
Wir danken
- den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für ihre Zeit und ihr Engagement
- allen Besuchern unseres Kirbestands für ihr die netten Gespräche, ihr Interesse und ihr Kleingeld
- den Schülerinnen und Schüler der Jugendmusikschule und ihren Lehrerinnen und Lehrer für den musikalischen Beitrag sowie den Besuchern des Konzerts für ihre Spende
- der Bäckerei Strohmaier für die im Übrigen ausgezeichneten Berliner
- der Volksbank Remseck für ihre Unterstützung
- der Raststätte Paradiso für den Gutschein über 40 Euro
- dem Bund der Selbständigen und da insbesondere Christa Hufnagl, dass unsere drei Stände zusammengefasst werden konnten und sie ihre gute Laune als Marktleiterin nicht verlor.
Aktionen im Oktober für die Margaretenkirche
Gleich mehrfach ist die Kirchengemeinde am 23. Oktober auf der Kirbe zugunsten der Innenrenovierung der Margaretenkirche in Aktion. Ab 11 Uhr wird Pfarrer Keil auf einer eigens dafür hergestellten Waage Platz nehmen und sich den Tag über von Passanten mit Kleingeld aufwiegen lassen. Wir dürfen gespannt sein, ob sich die Wage sich zugunsten des Erlöses für die Margaretenkirche bewegen lässt. Wer etwas beisteuert, darf das Ergebnis schätzen. Der Gewinner bekommt einen Preis. Wer kein Kleingeld dabei hat kann bei der Wechselstube, die uns freundlicher Weise die Volksbank Remseck einrichtet, auch Scheine eintauschen.
Auf der anderen Straßenseite werden Kirchengemeinderäte Berliner verkaufen, die uns die Bäckerei Strohmaier freundlicherweise zur Verfügung stellt.
Dr. Ulf Scharlau wird an diesem Tag eine Kirchenführung anbieten. Die Uhrzeit wird noch veröffentlicht.
Zum Tagesausklang laden wir um 18 Uhr herzlich in die Margaretenkirche ein zu einem Benefizkonzert der Jugendmusikschule. Schülerinnen und Schüler musizieren Solo- und Ensemblestücke. Dabei stellen Sie auch die Vielfalt von Musikstilen unterschiedlicher Komponisten aus mehreren Jahrhunderten vor. Der Eintritt ist frei, um eine Spende für die Innenrenovierung der Margaretenkirche wird gebeten.
Wir danken der Volksbank Remseck, der Bäckerei Strohmaier und der Jugendmusikschule Remseck, dass Sie die Innenrenovierung der Margaretenkirche so tatkräftig unterstützen.
Erste Beschlüsse zur Innenrenovierung
Erste weitreichende Beschlüsse hat der Kirchengemeinderat in seiner Sitzung am 15. September bezüglich der Innenrenovierung der Margaretenkirche getätigt. Einstimmig wurde der Funktionsanbau für eine barrierefrei zugängliche WC-Anlage sowie die neue Heizungsanlage beschlossen. Darüber hinaus soll Abstellraum geschaffen werden, um Chor, Rückraum des Kirchenschiffes, Sakristei sowie den Turmeingang zu entlasten.
In einer geheimen Abstimmung wurde desweiteren bei einer Gegenstimme die Versetzung des Altars in die Sakristei beschlossen. Er soll durch einen neuen beweglichen Altar ersetzt werden. Ziel ist auf diese Weise Kirche, Chor und Sakristei flexibler für unterschiedliche Andachts- und Gottesdienstformen sowie Konzerte nutzen zu können. Da die Menschen heutzutage durch Predigt & Wort allein kaum noch zu erreichen sind, erhofft sich der Kirchengemeinderat durch neue liturgische Elemente und besondere Gottesdienste (Tischabendmahl im Chor, Singspiele nicht nur Weihnachten, liturgischer Tanz, Gabenbereitung beim Abendmahl hin zur Gemeinde) den Gottesdienstbesuch zu verbessern.
Angedacht ist, den Altar zusammen mit Ambo, Osterkerzenleuchter, Kerzenleuchter, Kreuz und Paramente ("Altarteppich") unter Begleitung durch den Kunstsachverständigen des Oberkirchenrates als kleinen Kunstwettbewerb auszuschreiben.
August: Stand der Dinge
Telefonisch erreichte uns die Information, dass der Oberkirchenrat die Innenrenovierung der Margaretenkirche sowie den Bau des Funktionsanbaus nördlich der Kirche genehmigt hat. Außer Frage steht die Bezuschussung der Restaurierungsarbeiten mit 40 Prozent (ca. 210.000) sowie der Einbau der Heizung (ca. 100.000 Euro).
Unklar ist, inwieweit der Anbau (ca.250.000 Euro) durch die Landeskirche bezuschusst wird. Wir hoffen, dass der Oberkirchenrat sieht, dass nicht nur der barrierefreie Zugang zu einem WC und ein Heizungsraum, sondern auch Abstellmöglichkeiten kein Luxus ist, sondern absolut notwendige Maßnahme. Sakristei, Turmeingang und auch der Chor sind vollgestellt mit Dingen, die wir regelmäßig im Gottesdienst und für Arbeiten in und um die Kirche herum benötigen und die nicht jedes Mal in die Kirche geschafft werden können (Hochzeitsstühle, Schlagzeug, Leiter, Gartenwerkzeuge u.v.m.). Wir warten auf den schriftlichen Bescheid.
Der Besuch des Orgelbauers und des landeskirchlichen Orgelexperten hat die Hoffnungen zerstört, die Reinigung der Orgel aus finanziellen Gründen nach hinten zu schieben. Der Schimmel macht die Reinigung zeitnah notwendig (ca.25.000 Euro). Auch das Anmalen der Orgel und das Anbringen von Schleierbrettern hinter den Pfeifen sind teurer als gedacht, da es durch Experten zu geschehen (ca.25.000 Euro) hat. Andere Überlegungen (Freistellung der Prospektpfeifen) mussten als technisch nicht realisierbar oder zu teuer verworfen werden.
Während den Sommerferien war der Kirchengemeinderat in mehreren Sondersitzungen damit beschäftigt, ein Konzept für Fundraising und Unterstützungsveranstaltungen zu entwickeln (siehe Artikel in diesem Heft). Klar ist, dass wir auf die Unterstützung von ganz Aldingen angewiesen sind, um das Riesenprojekt zu stemmen. Klar wird auch, dass nicht alles, was uns wünschenswert erscheint, realisiert werden kann.