Die Ökumenische Sitzwache Remseck
Kontakte:
Leiterin:
- Monika Langer, Tel. 07146 /424 17
71686 Remseck, Neuffeneg 14
Einsatzleitung:
- Christine Bäder, Tel. 07146 / 34 44
- Ortrud Ohlhausen, Tel. 07146 / 97 582
- Fides Ebert, Tel. 07141 / 869821
Die Ökumenische Sitzwache Remseck bietet seit 1997 ihren kostenlosen Dienst an. Wir stehen im Kontakt mit der Diakoniestation, der Brückenpflege Ludwigsburg, den Ärzten und Pfarrern von Remseck.
Was wir tun:
Wir wachen nachts am Bett der Sterbenden, und die pflegenden Angehörigen kommen so zu einer erholsamen Nacht. Wir kommen tagsüber, und die pflegenden Angehörigen können ein wenig ausspannen. Wir hören zu mit den Ohren und dem Herzen. Wir fühlen mit dem Kranken Hilflosigkeit und Angst, Sorgen und Zweifel, Hoffnung und Vertrauen. Wir schütteln Kissen auf, reichen zu Trinken, helfen beim Aufsitzen oder Umlagern, wischen die Stirn ab und halten die Hand. Wir schweigen oder reden, wir singen oder beten, wie es die Kranken brauchen. Wir sind einfach nur da, um die Sterbenden nicht allein zu lassen.
Wenn Sie Hilfe oder Informationen brauchen:
Vielleicht pflegen Sie selbst einen Angehörigen und merken, dass Sie einmal eine Verschnaufpause brauchen. Dann melden Sie sich bitte bei einer der oben angegebenen Personen, wir kommen gerne, es entstehen für Sie keine Kosten.
Wenn Sie helfen wollen:
Unsere Gruppe besteht zur Zeit aus 13 Personen, wir können Verstärkung gebrauchen! Schön wäre es, wenn auch ein paar Männer ihre Hilfe anböten. Wenn Sie Interesse an unserer Arbeit haben, bekommen Sie Auskunft bei den Personen unter Kontakte. Falls Sie bei uns mitarbeiten wollen, erhalten Sie eine Ausbildung, welche die ökumenische Hospizinitiative Ludwigsburg e.V. anbietet. Die Kosten für den Kurs übernimmt unsere ökumenische Sitzwache. Sie sollten dann an unseren monatlichen Treffen, die der Fortbildung und dem Erfahrungsaustausch dienen, teilnehmen. Einsätze übernehmen Sie so, wie Sie es zeitlich und kräftemäßig können, Sie bestimmen das also selbst.
Wenn Sie uns unterstützen möchten:
Wir haben Ausgaben für Taxifahrten und Telefongespräche, für Fortbildungen und Referenten. Daher sind wir auf Spenden angewiesen. Sie erhalten selbstverständlich eine Spendenbescheinigung. Unser Konto führt die Ev. Kirchengemeinde Aldingen, Stichwort: ökumenische Sitzwache, Kontonummer: 71 448 bei der Kreissparkasse Ludwigsburg, BLZ 60450050.
Warum wir diese Arbeit tun:
Die Mitarbeit in der ökumenischen Sitzwache Remseck hat uns alle bereichert. Durch unsere Ausbildung am Anfang und die Fortbildung lernen wir uns und unsere Gefühle angesichts so berührender Themen wie Tod und Trauer besser kennen. Wir alle erleben die uns geschenkte Zeit bewusster, wir leben intensiver, wir nehmen auch kleine Freuden wahr und lernen, Unwichtiges nicht zu ernst zu nehmen. So ist die Hilfe, die wir anbieten, auch eine Hilfe für unser eigenes Leben.
(Juli 2009)
Bücher (Spenden von Pfarrerin Ostermann-Schaubele und anderen)
zum Thema Tod, Steben,Trauern usw. zum Ausleihen
im Sitzungszimmer des ev. Gemeindehauses Aldingen, Margarethenstrasse
Wenn Sie Bücher ausleihen möchten, können Sie sich an Pfr.i.R. Albrecht Keller, Tel: 07146-91433 eMail: a.r.keller@gmx.de wenden.
Tod und Sterben Herausgeber: Aichelin , Helmut; Feist, Dietrich; Herzog, Reinhart; Lindner, Reinhold; Pöhlmann, Horst Georg:
GTB Siebenstein 1978
Inhalt: Alles ist ungewiss, sicher allein ist der Tod - Augustinus Grenze oder Schwelle, Räuber oder Erlöser Schicksal oder Weg ins Freie- Was ist der Tod- Deutungsversuche aus christlicher Sicht
Sterben - eine Zeit des Lebens Beutel, Helmuth / Tausch, Danieala
Quell Verlag
Den Tod fürchten -dem Sterben Raum geben Engagierte berichten, reflektieren und geben praktische Hinweise Sterben wird in unserer Gesellschaft nur noch selten als „eine Zeit des Lebens“ bewertet, - insofern setzt das Buch einen erfreulichen Kontrapunkt. Und auch hinsichtlich einer unsäglichen Sterbehilfe-Debatte im Sinne einer sog. „Deutschen Gesellschaft für Humanes Sterben“ (DGHS) hat die Hospizbewegung eine sinnstiftende und bedeutsame Alternative aufgezeigt. Das Buch, bereits 1989 und in 4. Aufl. 1996 erschienen, darf mittlerweile als Klassiker gelten und bietet mehr als nur Informationen über die Hospizbewegung; es geht um die Lebensphase des Sterbens schlechthin, um Angst, Abschied, Trauer, Zuhören, Schmerzlinderung, Danken, Versöhnen und Begleiten. – Tod und Sterben sind obligatorische – und wichtige – Themen des Religionsunterrichts, die Hospizbewegung und dieses Buch sollten Bestandteil einer Behandlung des Themenfeldes im Religionsunterricht sein! Es lohnt, sich mit der Endlichkeit des (eigenen) Lebens auseinander zu setzen; dieses Buch bietet dazu überschaubares, positionelles und emotional durchdrungenes Material.
In der Hoffnung auf das Jenseits Maier-Gerber, Hartmut
Kösel
Der Bericht eines Arztes der eine 19 jährige Krebspatientin begleitet
Dem Sterben ein Zuhause geben Müller, Monika
Gütersloher Verlagshaus 2004
Spiriualität, die verspürt wird, die sich entwickelt; Erklärungsversuch anhand erlebter Beispiele aber auch Hilfestellung , Vorbereitung für Betroffene, Pflegende und Helfende.
Für ein Hineinwachsen ist dieses Buch geschrieben: Wo in einem intensiven Begleitungsprozess trennende Grenzen verschwinden, kann die Spiritualität zum Halt und Rahmen werden, kann der Begleitende in seinen eigenen Lebens- und Sterbeprozess »hineinreifen«.
Jona und der Fisch Steffen, Uwe
Kreuz Verlag Stuttgart 1982
Wir alle sind Jona. Die Symbolik der Geschichte auf uns und Heute gedeutet. Die Ohnmacht des einzelnen angesichts kollektiver Bedrohung macht ihn geneigt ,wie Jona vor der gestellten Aufgabe zu fliehen
Ich lerne leben, weil du sterben mußt Zickgraf, Cordula
Kreuzverlag
Sterben als Patient betrachtet- mitreißender Roman Zwanzig lange Tage verbringt die Autorin in einem Krankenhaus. Nicht aktiv und tätig, sondern zu deprimierender Passivität gezwungen, nicht im Kreis von bekannten Berufskollegen, sondern in Gesellschaft zunächst fremder, bettlägeriger Mitpatientinnen, insbesondere aber in unmittelbarer Nähe zu einer dem Tode nahen krebskranken Siebzehnjährigen. Das hier vorgelegte Tagebuch eines klinischen Aufenthalts geht jeden an, der auch nur einmal ein Krankenhaus von innen gesehen hat. Es beschönigt nichts, aber es übt auch keine unbegründete Pauschalkritik. Gerade deshalb macht es Schwächen, Mängel und Unzulänglichkeiten unseres Krankenhaussystems beispielhaft deutlich. Zugleich erzählt dieses Tagebuch aber auch die Geschichte einer ungewöhnlichen Freundschaft, der zu ihrer Entfaltung nur wenige Tage bleiben. Denn Aranka, das krebskranke Mädchen, ist dem Tode nahe.
Sterbehilfe- Mitleid oder Mord Atrod,Hans Henning u.a,
Coprint Verlag
aktive oder passive Sterbehilfe
Die Wandlungskraft des positiven Denkens Axt, Peter / Fuchs, Helmut
Herderbücherei1985
Einführung in die Gesetze der Autosuggestion- Wege zur Leistungssteigerung, Angstabbau, Schmerzlinderung und Hilfe zur Beseitigung von Schlafstörungen
Das Stimmungstief überwinden Bierach, Alfred
Econ
Erscheinungsformen der Depression
Deutschlands Totenklage Bischof von Keppler
Tod hier aus Sicht der Trauernden um Soldaten (August 1917)
Wenn Kinder trauern Brocher, Tobias
Kreuzverlag
Kinder beschäftigen sich mit dem Tod Was ist das, tot? Wo sind die Toten, was machen sie jetzt? Im Alter von etwa sechs Jahren beginnen Kinder, sich mit dem Tod eines Familienmitglieds, eines Freundes, aber auch des geliebten Haustiers werden Kinder mit einer endgültigen Tatsache konfrontiert, die sie ertragen müssen. Wie sie es tun, machen die Zeichnungen und Erzählungen der Kinder deutlich. Wie Eltern ihnen helfen können, diese Trauer zu durchleben, darüber informiert behutsam und kenntnisreich der Sozialpsychologe und Psychoanalytiker Tobias Brocher.
Gemeinsam Trauerwege gehen
Trauerangebote in Kirchengemeinden, Caritas und Diakonie im Landkreis Ludwigsburg
Lennart starb jung Fredriksson, Dorrit /Klose, Gerhard
Vandenhoeck
Krankheitsverlauf mit tödlichem Ausgang - eines 16 jährigen; Lebensalltag
Frauen für Frieden Hartmann, Elisabeth
Lysistrata
Sammelsurium aus Berichten, Gedichten zum Thema Tod, Friedensbewegung… Sterbebegleitung etc. z.B. Seite 263
Ich danke Gott und freue mich Hesselbacher,Karl
Aussaat
Werk und Glaube des Matthias Claudius Herr! Schicke, was du willst. So formuliert es Eduard Mörike in einem seiner Gebete. Er und viele andere Dichter aller Zeiten haben auch Gebete verfasst, die zu den schönsten Schöpfungen der deutschsprachigen Lyrik zählen. Zahlreich sind die Anlässe, zu denen sie geschrieben wurden. Mit der Kraft ihrer Poesie beschwören die Dichter eine tiefe Sehnsucht nach dem Göttlichen, nach Zuspruch, Aufgehobensein und Trost. Gott als den ganz Nahen erleben, als Liebenden, Heilenden, der uns als Menschen mit unseren Nöten und Freuden versteht - vielfältig sind die Formen der Gebetskultur bis herauf in unsere Zeit. Dieser Band versammelt einen Schatz an Gebeten von Dichtern aus fünf Jahrhunderten - von Martin Luther, Matthias Claudius, Paul Gerhardt, Johann Wolfgang von Goethe, Heinrich Heine, Theodor Fontane, Rainer Maria Rilke, Rose Ausländer, Bertolt Brecht, Paul Celan, Hermann Hesse, Mascha Kaléko und vielen anderen. In den Bildern von Renate Menneke finden die Gedichte ihre kongeniale Entsprechung.- Die spirituelle Kraft von Gedichten erfahren.
Sprechstunde Depressionen Huth, Almuth und Werner
Gräfe und Unzer
Rat und Hilfe bei depressiven Verstimmungen. Dieses Buch wurde für Depressionskranke und ihre Angehörigen geschrieben sowie für all jene Menschen, die in sozialen Berufen tätig sind. Unter dem Sammelbegriff »Depression« verbergen sich die verschiedenartigsten Krankheitsbilder, die unterschiedlich verstanden und behandelt werden müssen. Kern des Buches sind zwölf ausführlich beschriebene Krankenschicksale: Anhand dieser Patientengeschichten werden die Erscheinungsformen der Depression sichtbar gemacht, Entstehungsbedingungen, Entwicklung und Verlauf sowie Symptome werden geschildert. Die therapeutischen Methoden wie medikamentöse Behandlung, Psychotherapie, Schlafentzug und andere bewährte Therapieverfahren werden am Einzelfall erklärt. Ratschläge für den Depressiven und seine Angehörigen helfen im Alltag. Obwohl das Buch von der bewegenden und fesselnden Schilderung des Einzelschicksals ausgeht, tritt doch ständig das Zählen - die Darstellung wissenschaftlich gesicherter Erkenntnisse - neben das Erzählen - die Vertiefung in das Schicksal jedes Patienten. Die Autoren zeigen in jedem Kapitel auf, dass die Probleme, die diese Erkrankung den Betroffenen auferlegt, nur individuell zu lösen sind. Und sie führen uns zu der Erkenntnis, dass gerade eine Depression die Chance zur inneren Umstellung und damit Neuorientierung im Leben in sich trägt. Hier erfahren Sie von Spezialisten, wie Ihnen bei der Bewältigung der Depressionen geholfen werden kann. Ursache, Entwicklung und Verlauf von depressiven Verstimmungen und von Depressionen werden genau beschrieben, die Behandlungen mit Medikamenten, Psychotherapie und allen anderen bewährten Therapieverfahren ausführlich erklärt. Ein leicht verständlicher, wissenschaftlich exakter Ratgeber.
Geschichten vom Tod und Auferstehung Johann Hoffmann-Herreros
Topos Taschenbücher
Geschichten aus den Alltag- sie zeigen mutmachend den Weg
Tod Jüngel, Eberhard (Theologie-Professor in Tübingen)
Kreuz
Depressionen und Angst Kabza, Helga
Wort und Bild
Nachschlagewerk Behandlung Medikament Selbsthilfe Hilfe Fast 4 Millionen Menschen in Deutschland leiden an einer behandlungsbedürftigen Depression, aber nicht einmal 10% von ihnen werden derzeit richtig behandelt. Dabei ist die Depression eine Krankheit, gegen die man etwas machen kann: Eine Behandlung mit Antidepressiva und Psychotherapie hilft den meisten Patienten. Auch Angsterkrankungen werden häufig unterschätzt, obwohl Sie einen großen Leidensdruck erzeugen und behandelt werden können. Dieser Ratgeber erklärt, wie Depressionen und Ängste entstehen und wie man sie erfolgreich therapieren kann. Er erläutert anschaulich, wie Antidepressiva wirken und wie Ihnen Psycho-und Kunsttherapie helfen können.
Sterben im Krankenhaus Kautzky, Rudolf
Herder
Würdiger sterben können „Die medizinischen Daten waren in Ordnung, alles war o.k., nur N. bereitete sich aufs Sterben vor, und man merkte es nicht. [...] Und dabei sah nach außen hin alles noch so harmlos aus, so geregelt, so normal. Keine Infusionen, kein Sauerstoff, kein Fernsehapparat. Blumen im Zimmer." Persönlich und ehrlich berichtet die (anonyme) Autorin über den Krankheitsverlauf, die Behandlung und das Sterben ihres Mannes N. im Krankenhaus. Tagebuchartig „in Betroffenheit, zum Teil in Anerkennung, zum Teil in leidenschaftlicher Kritik an dem, was geschah" schildert sie Vorkommnisse, Personen, Handlungen, Gespräche, Gefühlsregungen und Beobachtungen und zeichnet damit den letzten Weg eines Menschenlebens mit, wie es in „jeder unserer Krankenhausabteilungen zu geschehen pflegt" . Mit dem Neurochirurgen Rudolf Kautzky als Herausgeber, bietet dieses Buch neben dem Erlebnisbericht der Autorin auch der medizinischen Seite eine Plattform zur Stellungnahme. Kautzky schaltet seine ‚Stellungnahme' vorneweg, in der er - sichtlich angeregt durch die Schilderungen von Frau N. - ihren Bericht als Anklage gegen das „System" erfährt - nicht gegen eine Schwester oder einen konkreten Arzt, die sich alle korrekt verhalten haben und gewissenhaft ihre Pflicht taten. Unterstützt wird dieses Bild durch die Einreihung des Berichtes in die Serie der Herderbücherei „menschlicher leben", die krankmachende Verhältnisse analysiert und neue Formen der Menschlichkeit als Anregung und Herausforderung versucht.
Sterben im Krankemhaus Kautzky, Rudolf
Herderbücherei
Perfektionismus im Krankenhaus behindert den Sterbevorgang
Orale Morphintherapie bei Patienten mit Tumorschmerzen Klaschik, Eberhard
1996- Patientenbeispiele
1998 - Ein Leitfaden