Der Besuchsdienst stellt sich vor

(von links nach rechts): Suse Hacker, Doris Ambacher, Else Berger, Anneliese Plessing, Brigitte Rieger

Wir sind fünf Frauen, die diese erfreuliche Einrichtung der Kirche, zusammen mit unserem Pfarrer Jens Keil, ausführen.

 

Was bedeutet das: Leute in unserer Gemeinde, die ein gesegnetes Alter über 80 Jahren erreichen durften, werden von uns zu ihrem Geburtstag besucht.
Wir überbringen die Glückwünsche der Kirche zusammen mit einem Büchlein, das zur Besinnlichkeit für ruhige Augenblicke einladen soll.

 

Oft erfahren wir während des Besuches ganze Lebensschicksale, auch wunderschöne familiäre Ereignisse, aber auch traurige Begebenheiten, die ein hartes Schicksal des Geburtstagskindes uns vor Augen führen.
Wenn Menschen alleine leben, und der Partner nicht mehr zur Seite steht, und manchmal die Kinder weit entfernt leben, dann ist unser Besuch besonders willkommen.

 

Wir versuchen außer Segenswünschen auch Wärme, Verständnis und Zuneigung zu überbringen. Sehr oft nehmen wir auch Eindrücke und Gedanken, Vertrauen und Dankbarkeit für einen Besuch, der für Viele ein Geschenk darstellt, mit nach Hause.

 

Ob mir jemand die Türe aufmacht, mich herzlich hereinbittet und sich über meinen Besuch freut (was meistens der Fall ist), oder ob jemand keinen Besuch möchte, keine Zeit hat, liegt bei jedem „Geburtstagskind“ in eigenem Ermessen. Dann werfe ich meinen Glückwunsch in den Briefkasten und hoffe, dass er auch ohne mich etwas Freude und Besinnlichkeit bringen kann.

 

Suse Hacker